1/28/2026
Schutz vor Schneebruch bei Gehölzen für Hecken
Hallo, wir haben folgende Hecken: Elaeagnus Ebingei, Photenia Red Robin und Carre Rouge, Taxus Hillii. Alle Hecken sind ca 3 Jahre jung, also noch nicht so alt Es kam sehr viel Schnee auf einmal runter und der drückt auf die Hecken. Wir haben schon mit einem Bambusstab den Schnee runtergeschüttelt. Die Zweige sind sehr feucht, und überall sind Blätter und Äste mit abgefallen. Es soll nochmal Schnee kommen. Können wir noch was machen? Anbei Fotos, wie es aussah, bevor wir den Schnee runter geschüttelt haben.

Markus Team Gardify 🤓 hat geantwortet

Im Prinzip ist das Herunterschütteln von Schnee mit einem Stab genau die richtige Methode, die wir auch in der Baumschule oder in botanischen Gärten anwenden. Allerdings muss man das mit Feingefühl machen, weil Holz im Winter leichter brechen kann - gerade bei Frosttemperaturen. Also behutsam entlang streifen und nicht zu doll schlagen oder schütteln. Eine Schneehaube ist für die Blätter auch eine sehr gute Isolation bei Frost - das ist für Immergrüne besonders wichtig, denn sonst besteht die Gefahr: Der Schnee ist abgeschüttelt und plötzlich folgt ein Temperaturfall, der dann erst recht zu Frostschäden führt. Gerade Ölweide und Photinia können Frostschäden bekommen. Wenn im Frühjahr Frostschäden sichtbar werden kann man sie aber alle mit einem Rückschnitt wieder korrigieren und zu einem Neuaustrieb anregen. Auch wenn jetzt Blätter oder Äste gefallen sind, wird es einen Neuaustrieb geben. Das ist eine natürliche Reaktion nach Schneebruch.
Markus
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